Handy-Scouts – Ein Peer-Projekt + “Bloßgestellt im Netz”- Ein Planspiel

Datum: 17.03.2016
Zeit: 9:00 - 17:00

Veranstaltungsort:
Jugendherberge Kiel

Kategorien

Bausteine zur Gewaltprävention und Förderung von sozialer Medienkompetenz

Fortbildung 1 im Rahmen der Veranstaltungsreihe Medienbildung? Mitmachen lassen! mehr erfahren

Zielgruppe: Schulsozialpädagog/-innen, Lehrkräfte (auch in Ausbildung), Fachkräfte in der schulischen und außerschulischen Jugendarbeit. Wir empfehlen, dass Schulsozialarbeiter/-in und Lehrkaft als „Tandem“ teilnehmen.

Referentinnen: Kathrin Gomolzig (AKJS); Mareike Häseker, Dipl. Sozialpädagogin, (Kompetenzwerft)

Ziel: In dieser Fortbildung für Multiplikator/-innen erhalten Sie Informationen und Handwerkszeug, um an Ihren Schulen/in Ihren Einrichtungen Projekte im Themenfeld Medien und Prävention selbst durchführen zu können.

Teilnahmebeitrag: 40,00 € inklusive Verpflegung und Arbeitshilfen („Handy-Scouts“ und „Bloßgestellt im Netz“)

Anmeldefrist: 10. März 2016

Inhalte der Multiplikator/-innen-Fortbildung:

  • Methodik und Inhalt von zwei Präventionsprojekten mit Beispielen zum Ausprobieren; Informationen zu Smartphones, Sozialen Netzwerken und ihre Relevanz für die Prävention; Reflektion des eigenen Standpunktes; Tipps zur praktischen Umsetzung.

1. Handy-Scouts – Ein Peer-Projekt zur Gewaltprävention und Förderung von Medienkompetenz an Schulen
Das Projekt Handy-Scouts zielt auf eine aktive Auseinandersetzung mit den Themen Gewaltdarstellungen und -handlungen im Zusammenhang mit Handys und Internet. Es richtet sich an die 5. und 6. Klassen aller Schularten. Das Besondere an dem Präventionsprojekt ist, dass Schüler/-innen ab 9. Klasse die Akteure sind.
Viele Schulen in S-H arbeiten mit Handy-Scouts oder anderen Peer-to-Peer-Projekten im Bereich sozialer Medienkompetenz.
Wie schütze ich mich und andere? Das Projekt ist erweiterbar durch Module wie Selbstdarstellung im Netz und Schutz der Privatsphäre oder Spielsucht und Handyabhängigkeit.

2. Bloßgestellt im Netz – Ein Planspiel zur Prävention von Cybermobbing

Durch eigenes Erleben im Planspiel wird die Dynamik von Cyber-Mobbing erfahrbar. Jugendliche werden für einen sorgsamen Umgang miteinander im Netz sensibilisiert. Außerdem erarbeiten sie gemeinsam Handlungsstrategien, die einen Transfer in die Realität ermöglichen. Das Spiel wurde für Jugendgruppen und Schulklassen (Alter 12 bis 16 Jahre, 7. bis 10. Klasse) entwickelt und dient der Prävention von Cyber-Mobbing.

Wir stellen die Arbeitshilfe der Aktion Jugendschutz Bayern e.V. vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen vor.

In Kooperation mit:

iq-sh_asprechpartner


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