Rechtsextremismus ist eine Denkweise, in der die Individualität, Freiheit und Gleichwertigkeit aller Menschen grundsätzlich abgelehnt wird. Begründet wird dies mit tatsächlichen oder vermeintlichen ethnischen, kulturellen, geistigen und körperlichen Unterschieden. Die u.a. im Grundgesetz verankerten Menschenrechte werden ebenso wenig anerkannt wie unsere reale gesellschaftliche Vielfalt.

Das rechtsextreme Weltbild ist besonders gekennzeichnet durch Nationalismus, Rassismus , Antisemitismus, Sexismus und Abwertung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen. Darüber hinaus durch völkische Ideologie, Geschichtsklitterung bis hin zur Leugnung der Shoa, Diffamierung und Ablehnung des demokratischen Rechtsstaats und seiner Institutionen.

Rechtsextremismus betrifft die gesamte Gesellschaft – allerdings ködern Rechtsextremist_innen vor allem unter Jugendlichen ihren Nachwuchs.
Das typische Einstiegsalter liegt zwischen 12 und 15, als Einstiegdroge Nummer eins gilt Musik von Nazibands wie „Landser“ oder „Stahlgewitter“. Aber auch Faktoren wie Gemeinschaft, Kameradschaft und Abenteuer, Geltungsdrang und Protest spielen eine große Rolle bei der jugendlichen Zielgruppe.

Kleidung verschiedener Marken ermöglicht den Ausdruck eines »rechten« Lifestyles. Rechtsextreme versuchen mit immer neuen Methoden, im Internet Anhänger_innen zu rekrutieren: Hass verpackt in ästhetische Videos, professionelle Social-Media-Kampagnen oder scheinbar „harmlose“ Blödeleien.
Die Verbindung von Freizeit und Unterhaltungswert mit politischen Botschaften, die Kombination von Action und »rechtem« Lebensgefühl ist kennzeichnend für das neue Erscheinungsbild einer rechtsextrem orientierten Jugendkultur.

BeraterInnen: Antja Groeneveld

Beratungsangebote

  • Mobile Beratung und Prävention für Schule
  • Mobile Beratung und Prävention für außerschulische Jugendbildung
  • Mobile Beratung und Prävention für Eltern/ Erziehungsberechtigte/ Familien
  • Mobile Beratung und Prävention für Betroffene rechter Gewalt, Rassismus und Diskriminierung

Fortbildungsangebote

Der AKJS e.V. gestaltet diese Angebote der Rechtsextremismusprävention als Träger im Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein
Die Angebote in Rechtsextremismusprävention werden im Rahmen des Bundesprogramm „Demokratie leben!“ vom BMFSFJ und des Landesprogramm zur Demokratieförderung und Rechtsextremismusbekämpfung vom MSGWG gefördert.

Veranstaltungen –
Rechtsextremismusprävention

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Schule Ohne Rassismus

Das Projekt will Kinder und Jugendliche in ihren Kompetenzen stärken und ihnen neue Perspektiven eröffnen. Homepage

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