Die Veranstaltung beleuchtet die Verbindungen zwischen Rechtsextremismus und Kampfsport und diskutiert konkrete Handlungsstrategien, um rechtsextremen Strukturen und Ideologien im Kampfsport entgegenzuwirken.
„In unserem Willen liegt der Sieg“ – Rechtsextremismus und Kampfsport
Kampfsport spielt schon lange eine wichtige Rolle im Kontext rechtsextremer Strukturen. Zentrale Aspekte des Sports wie Engagement, die Auslotung eigener körperlicher Grenzen oder Fairness werden im Kontext Rechtsextremismus instrumentalisiert und nähren so Gewaltbereitschaft. Über die Formierung einer gewaltbereiten, soldatischen Männlichkeit soll gegen abgewertete Gruppen, politische Gegner*innen und für den antidemokratischen Umsturz hingewirkt werden.
Im Anschluss an einen Vortrag von Robert Claus findet eine Podiumsdiskussion statt, die Handlungsstrategien im Umgang mit Rechtsextremismus im Kampfsport in den Mittelpunkt stellt. Auf dem Podium diskutieren ein Mitarbeiter des Zentrums für Betroffene rechter Angriffe (ZEBRA e. V.), eine Mitarbeiterin des Landessportverbands (LSV), aktive Kampfsportlerinnen sowie Betreiberinnen von Gyms, darunter Vertreter*innen des Tyger Trimiar Gym Hamburg. Die Moderation übernimmt das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus. Wir freuen uns über Fragen und Praxisbeispiele aus dem Publikum!