Rechtsextremismus und Kampfsport

Rechtsextremismus und Kampfsport

Wann

30. Oktober 2026    
18:00 - 22:00

Wo

Hansastraße 48, Kiel
Hansastraße 48, Kiel, 24118

Veranstaltungstyp

Die Veranstaltung beleuchtet die Verbindungen zwischen Rechtsextremismus und Kampfsport und diskutiert konkrete Handlungsstrategien, um rechtsextremen Strukturen und Ideologien im Kampfsport entgegenzuwirken.

„In unserem Willen liegt der Sieg“ – Rechtsextremismus und Kampfsport

Kampfsport spielt schon lange eine wichtige Rolle im Kontext rechtsextremer Strukturen. Zentrale Aspekte des Sports wie Engagement, die Auslotung eigener körperlicher Grenzen oder Fairness werden im Kontext des Rechtsextremismus instrumentalisiert und nähren so Gewaltbereitschaft. Über die Formierung einer gewaltbereiten, soldatischen Männlichkeit soll gegen abgewertete Gruppen, politische Gegner*innen vorgegangen und auf den antidemokratischen Umsturz hingewirkt werden.

Der Abend beginnt mit einem Vortrag von Robert Claus, welcher zu Rechtsextremismus im Sport und dessen Fanszenen forscht. Er ist Mitarbeiter im Modellprojekt „Vollkontakt – Demokratie und Kampfsport“. Im Jahr 2020 veröffentlichte er das Sachbuch „Ihr Kampf – Wie Europas extreme Rechte für den Umsturz trainiert“, erschienen im Verlag „Die Werkstatt“.

Im Anschluss an den Vortrag findet eine Podiumsdiskussion statt, die Handlungsstrategien im Umgang mit Rechtsextremismus im Kampfsport in den Mittelpunkt stellt. Auf dem Podium diskutieren Robert Claus, ein Mitarbeiter des Zentrums für Betroffene rechter Angriffe (ZEBRA e. V.), eine Mitarbeiterin des Landessportverbands (LSV), aktive Kampfsportlerinnen sowie Betreiberinnen von Gyms aus Kiel (Punch Sisters) und Hamburg (Tyger Trimiar Gym). Die Moderation übernimmt das Regionale Beratungsteam gegen Rechtsextremismus.

Wir freuen uns über Fragen und Praxisbeispiele aus dem Publikum!

Eintritt: frei