Medienscout-Projekte bringen engagierte Kinder und Jugendliche zusammen: Sie eint das Interesse am Umgang mit digitalen Medien und der Wunsch, andere bei Fragen und Problemen rund um digitale Medien zu unterstützen und mit ihrem Engagement Schule mitzugestalten. Medienscouts sind der Überbegriff und können viele verschiedene Begriffe wie Medienpeers/Handyscouts/Medienlotsen und viele mehr haben.
MedienPeers in Schleswig-Holstein
Medien Scouts SH
medienscouts-sh.de
– eine Plattform der Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS) e.V.
Moin! Willkommen auf der neuen Homepage für Medienpeers!
Hier findest Du Alles rund um peerbasierte Medienpädagogik!
Möchtest Du Dein eigenes Projekt starten? Sucht Du Informationen für Dein bestehendes Team? Bist Du neugierig auf andere Projekte und möchtest auf unserer Projektlandkarte nachsehen, was um Dich herum Alles passiert? Dann bist Du hier richtig!
Was sind eigentlich Medienscouts?
Medienscout-Projekte bringen engagierte Kinder und Jugendliche zusammen: Sie eint das Interesse am Umgang mit digitalen Medien und der Wunsch, andere bei Fragen und Problemen rund um digitale Medien zu unterstützen und mit ihrem Engagement Schule mitzugestalten. Medienpeers sind der Überbegriff und können viele verschiedene Begriffe wie Medienscouts/Handyscouts/Medienlotsen und viele mehr haben.
Schließe Dich an Deiner Schule mit deinen Freund:innen zusammen! Medienscout-Projekte sind Peer-Projekte zur Förderung der Medienkompetenz und zur Stärkung der Partizipationskultur in Schule und Jugendarbeit. Medien-Peer-Projekte bringen engagierte Kinder und Jugendliche zusammen: Sie eint das Interesse am Umgang mit digitalen Medien und der Wunsch, andere bei Fragen und Problemen rund um digitale Medien zu unterstützen und mit ihrem Engagement Schule mitzugestalten.
Hier findest Du unseren digitalen Guide für Dein kommendes, neues oder zukünftiges Projekt. Danach haben wir für Dich die Ausbildungstellen in SH zusammengestellt.
Falls Du Fragen hast, Hilfe brauchst oder Dich vernetzen magst, schreib uns! Am Ende dieser Seite findest Du ein Kontaktformular.
Gemeinsam mit Claudia Kuttner haben wir folgenden Guide für Dich geschrieben!
Der digitale Guide für Medienpeers in Schleswig-Holstein bietet praktische Anleitungen und wertvolle Tipps für die Durchführung von Medienprojekten. Er ist ideal zur Unterstützung bei der Planung, Durchführung und Reflexion medienpädagogischer Aktivitäten. Medienpeers tragen heute schon dazu bei, Medienkompetenz als festen Bestandteil des Schulalltags zu etablieren. Mit neuen Projekten und Initiativen an Ihrer Schule kann gemeinsam dazu beitragen werden, dass Kinder und Jugendliche in Schleswig-Holstein sicher, kompetent und verantwortungsbewusst mit digitalen Medien umgehen können.
Materialien für Dein Projekt
Die Inhalte der Medienscout-Ausbildung und -Tätigkeiten unterscheiden sich von Schule zu Schule. Auf dieser Seite finden sich empfohlene Materialien zu häufig behandelten thematischen Schwerpunkten, die Medienscouts in Workshops und anderen Formaten nutzen.
Zudem gibt es Hinweise zu nützlichem Hintergrundwissen, methodischen Ausbildungshilfen sowie Tipps zur Teamarbeit.
Darüber hinaus sind Materialpakete verschiedener Medienscout-Initiativen verlinkt, ebenso wie eine Vorlage für eine rechtliche Vereinbarung zwischen Schulleitungen, Medienscouts und Eltern zum Umgang mit Materialien.
Hier findest Du die prominentesten Ausbilder:innen in SH! Sie freuen sich auf Deine Nachricht.
Die Inhalte der Medienscout-Ausbildung und -Tätigkeiten unterscheiden sich von Schule zu Schule. Auf dieser Seite finden sich empfohlene Materialien zu häufig behandelten thematischen Schwerpunkten, die Medienscouts in Workshops und anderen Formaten nutzen. Zudem gibt es Hinweise zu nützlichem Hintergrundwissen, methodischen Ausbildungshilfen sowie Tipps zur Teamarbeit.
Landeskoordinierungsstelle Medienpeers
Die Landeskoordinierungsstelle für Medienpeers in SH
Die Landeskoordinierungsstelle für Medienpeers in Schleswig-Holstein wurde ins Leben gerufen, um das Thema Medienkompetenz an Schulen und in den Jugendhilfen zukünftig noch stärker voranzubringen. Hierfür werden die Themen Medienkompetenzförderung und Möglichkeiten der digitalen Teilhabe und Partizipation systematisch zusammengedacht. Gemeinsam mit unseren landesweiten Partner:innen wollen wir erreichen, dass sich die Medienpeer-Projekte und Untersützer:innen im Land enger als bisher netzten, um so gegenseitig noch besser von ihrem gemeinschaftlichen Engagement profitieren zu können. Melde Dich gern zu unserem Newsletter an – dann bist Du immer up to date!
Was macht die Koordinierungsstelle eigentlich?
Information
Wir bieten regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen für Begleitpersonen, Lehrkräfte und Interessierte zur Förderung eines kompetenten und bewussten Umgangs mit Medien und digitaler Kommunikation und einer Stärkung der Partizipationskultur in Schulen.
Beratung
Wir bieten Beratung für interessierte Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Leitungen, Schulsozialarbeiter:innen und Elternen – von den Voraussetzungen, über die Implementierung von Peer-Projekten – zu allen Fragen rund um das Thema Medienpeers in Schleswig-Holstein.
Vernetzung
Vermittlung von Kontakten zu Ausbildungspartner:innen aus dem Netzwerk Medienpeers in Schleswig-Holstein, Koordination von Netzwerktreffen und landesweiten Veranstaltungen. Falls Du Fragen dazu hast oder im Netzwerk mitmachen möchtest – schreib uns!
Das MedienscoutNetzwerk in SH
Initiiert von Claudia Kuttner treffen sich hier seit 2018 Initiativen, Vereine und Interessierte um die Kulturlandschaft der Medienpeerarbeit in SH zu fördern, neue Trends zu diskutieren und landesweite Strategien zu entwickeln. Du möchtest auch dabei sein?
Zusammen mit dem Netzwerk Medienscouts SH, Claudia Kuttner und vielen weiteren Unterstützer:innen haben wir in den letzten Jahren die Landschaft der Medienpeers hier in SH zielgerichtet gefördert. Schaut es Euch gern mal an, was da so passiert ist!
Für alle Medienpeers und Unterstützer:innen in Schleswig-Holstein
Vernetzung
Ihr habt die Möglichkeit MEDIENPEER-Gruppen von anderen Schulen, Gäste aus der Medienwelt und zahlreiche Unterstützer:innen aus Schleswig-Holstein kennenzulernen.
Austausch
Gemeinsam tauscht ihr euch mit anderen MEDIENPEERS, Projekt-Koordinator:innen, unseren Unterstützer:innen und unseren spannenden Gästen zu den aktuellen Herausforderungen der Medienwelt aus.
Motivation
Gemeinsam schöpfen wir positive Energie und entwickeln neue kreative Ideen, um die wichtige Arbeit der MEDIENPEERS in Schleswig-Holstein weiter voranzubringen.
120 Medienpeers
Special Guests
24. Januar 2024
JugendAkademie Segeberg
Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS) e.V.
Aktion Kinder- und Jugendschutz (AKJS) e.V.
Die Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V. (AKJS) arbeitet als freier Träger der Jugendhilfe zu aktuellen Themen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes.
Durch vielfältige Angebote sollen Fachkenntnisse an Multiplikator:inn:en vermittelt werden, also an Menschen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten und leben. Die AKJS deckt dabei alle Felder des Jugendschutzes ab, von der Gewalt- über die Extremismusprävention bis zu Demokratie- und Medienpädagogik. Hierzu sind auch einzelne Angebote für Medienscout-Gruppen möglich.
Die AKJS ist ein Verein – Mitglieder sind Institutionen der Jugendhilfe aus SH. Sie ist selbst ein freier Träger der Jugendhilfe und arbeitet in Kooperation mit Landesinstitutionen, kommunalen Einrichtungen sowie anderen freien Trägern.
Übrigens: 2007 bis 2012 wurde von der AKJS eines der ersten Peer-to-Peer-Projekte im Bereich Gewaltprävention & Medienkompetenz in Schleswig-Holstein angeboten. Inzwischen haben viele Multiplikator:inn:en das Projekt aktualisiert und den neuen Entwicklungen angepasst. Die Materialien gibt’s noch immer zum Download.
Ausbildung und Angebote in Schleswig-Holstein
SchülerMedienLotsen-Ausbildung durch den Kreisjugendring Stormarn e.V.
SchülerMedienLotsen-Ausbildung durch den Kreisjugendring Stormarn e.V.
In dem Medienpräventionsprojekt werden ältere Schüler:innen dazu befähigt, als „SchülerMedienLotsen“ (SML) die Medienkompetenz jüngerer Mitschüler:innen zu fördern.
Nach einer entsprechenden Ausbildung entwickeln die SchülerMedienLotsen einen Medienparcours für Schüler:innen der 5./6. Klasse. Das Projekt wurde bereits an verschiedenen Schulen im Kreis Stormarn durchgeführt und viele der SchülerMedienLotsen werden auch nach ihrer Ausbildung weiterhin begleitet. Dazu finden in regelmäßigen Abständen Treffen statt, um bestimmte Themen zu vertiefen und etwa den Medienparcours zu aktualisieren.
Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
Zu den Themen, die während der Ausbildung bearbeitet werden, zählen unter anderem Datenschutz, Verhalten in sozialen Netzwerken, digitale Ethik, Gaming und Bildrechte. Die Ausbildung erfolgt innerhalb einer mehrtägigen Veranstaltung, bei der bis zu zehn Schüler:innen von zwei hauptamtlichen Medienpädagog:inn:en dazu angeregt werden, sich intensiv mit den Chancen und Risiken von digitalen Medien in ihrer und der Lebenswelt der Zielklassen auseinanderzusetzen.
Wer steckt dahinter?
Das Projekt SchülerMedienLotsen wird im Kreis Stormarn durch den Kreisjugendring Stormarn e.V. in Kooperation mit dem Offenen Kanal Schleswig-Holstein (OKSH) durchgeführt.
SchülerMedienLotsen (Offener Kanal Schleswig-Holstein)
SchülerMedienLotsen (Offener Kanal Schleswig-Holstein)
Die SchülerMedienLotsen-Ausbildung (kurz: SML-Ausbildung) qualifiziert Jugendliche des 9. und 10. Jahrgangs dazu, für Schüler:innen der 5./6. Klasse einen Medienparcours zu Wissenswertem über Medien zu gestalten.
Die SML-Ausbildung führt der Offene Kanal Schleswig-Holstein jeweils zusammen mit 8 bis 12 interessierten Schüler:inne:n durch, die schon etwas von Medien verstehen und Lust auf eine Weiterbildung im Kontext Medienhandeln und Gruppenführung haben. Die SML-Kurse stehen dabei nicht für sich, sondern sind eingebettet in die Schule und deren Umfeld.
Um später als Ansprechperson für inhaltliche und organisatorische Fragen zur Verfügung stehen zu können, sollte auch jeweils eine Lehrkraft bzw. eine Vertretung der Schulsozialarbeit die Ausbildung durchlaufen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
Die Gruppe: Was ist eine Gruppe, was zeichnet eine Gruppe aus?
Rollen: Welche Rollen gibt es, welche Funktionen haben sie?
Führungsstile: Welche Stile haben welche Wirkung? Lernziele und Wege, sie zu erreichen.
Konflikte und deren Bewältigung
Methoden der Gruppenarbeit
Ziele und Methoden der Medienpädagogik
Medienprojektarbeit an der Schule
Rechtliche Grundlagen / Jugendmedienschutz
Erstellung von Unterrichtsbausteinen zu Medienkompetenzthemen für jüngere Mitschüler:innen (Themen: Bildrechte, Messenger, Games, Online-offline Verhalten sowie audio-visuelle Selbstdarstellung)
Wer steckt dahinter?
Das Projekt „SchülerMedienLotsen“ wird vom Offenen Kanal Schleswig Holstein (OKSH) angeboten, dessen Auftrag insbesondere darin besteht, das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung und -verbreitung für Einzelne und Gruppen erfahrbar zu machen sowie zur Förderung von Medienkompetenz beizutragen.
Ausbildung von Jugendlichen (vorrangig 16- bis 18-Jährige) zur Beratung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen im Kontext Prävention.
Im Mittelpunkt dieses Peer-to-Peer-Projektes der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) steht die Prävention von exzessivem Computerspiel- und Internetgebraucht bei Jugendlichen.
Die ehrenamtliche, institutionell ungebundene Initiative MEDIENSCOUT-NETZWERK SH verfolgt seit 2018 das Ziel, die vorhandene Expertise im Kontext MEDIENSCOUT-Ausbildung und -Arbeit in Schleswig-Holstein zu bündeln und darzustellen. Dazu zählt neben Beratungsangeboten auch ein Newsletter, das Einrichten dieser Website (medienscouts-sh.de) und die Organisation von Veranstaltungen (z.B. das WAVES-Barcamp 2022 als 1. Barcamp für MEDIENSCOUTS in Schleswig-Holstein).
MedienLeuchten ist ein Peer-Projekt, in dem Schüler:innen des 8. bis 10. Jahrgangs oder des 9. bis 11. Jahrgangs dazu qualifiziert werden, für Schüler:innen der Orientierungsstufe Workshops zur Förderung von Medienkompetenz anzubieten.
Die MedienLeuchten-Ausbildung ist zweigeteilt und erfolgt innerhalb von vier Vollzeit-Tagen außerhalb der Schulzeit: Im Grundworkshop (drei Tage, i.d.R. donnerstags bis samstags) werden die zukünftigen Medienleuchten soweit geschult und mit Materialien versorgt, dass sie an ihren Schulen bereits einen Workshop anbieten können. Am vierten Ausbildungstag werden verschiedene Module zu individuell gewünschten Themen angeboten.
Aus jeder teilnehmenden Schule muss auch mindestens eine Lehrkraft oder eine Vertretung der Schulsozialarbeit die Ausbildung vollständig durchlaufen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
Die Workshops beschäftigen sich vor allem mit dem sozialen Miteinander im digitalen Raum und mit verschiedenen Inhaltsbereichen von Medienkompetenz. Es geht unter anderem um eine verantwortungsvolle Kommunikation über Medien, um eine Sensibilisierung für Folgen von Cybermobbing, um Datenmissbrauch und Datenschutz sowie eine kritische Auseinandersetzung mit bzw. eine konstruktive Nutzung von Medien.
Wer steckt dahinter?
„MedienLeuchten“ ist ein Projekt der Evers & Evers-Häseker GbR.
Die JugendAkademie Segeberg ist die zentrale Jugendbildungsstätte im Kreis Segeberg: ein Ort der Vielfalt, des lebendigen Lernens, der Begegnung und der Kommunikation.
Schüler*innen sollen im Rahmen der Medienscoutausbildung in der JugendAkademie Segeberg befähigt werden, den Schulalltag mithilfe geübter Medienkompetenzen auf vielerlei Ebenen zu bereichern – sie sollen zum einen bestärkt werden, für gleichaltrige und jüngere Schüler*innen als Ansprechpersonen da zu sein, um diese bei Fragen rund um die mediale Welt zu beraten und sie in diversen Themen fortzubilden. Zum anderen erproben sie vielfältige Methode und Möglichkeiten des Einsatzes von digitalen Medien, entwickeln eine Haltung zu Medienthemen und können auch Lehrkräfte und anderen Schulbeschäftigte damit unterstützen.
Dabei werden in dem i.d.R. 3-tägigen Seminar mit Übernachtung in unserem Tagungshaus gemeinsam mit den Schüler*innen die Themenfelder festgesetzt und begonnen diese inhaltlich auszuarbeiten. Das Projekt wird in der Schule komplementiert und bedarf einer festen Struktur, bei dessen Implementierung wir auch gern beratend zur Seite stehen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
Umgang mit Sozialen Netzwerken (TikTok, Snapchat, Instagram etc.) und Gaming
Wie können „neue” und digitale Medien gewissenhaft und verantwortungsvoll genutzt werden?
Wie kann mit Konflikten im digitalem Raum umgegangen werden?
Wie kann´s klappen in Sachen Internet und Sicherheit?
Wie vermittle ich mein Wissen an meine Mitschüler*innen?
Wer steckt dahinter?
Die JugendAkademie Segeberg ist die zentrale Jugendbildungsstätte im Kreis Segeberg: ein Ort der Vielfalt, des lebendigen Lernens, der Begegnung und der Kommunikation. Wir gehören zum Verein für Jugend- und Kulturarbeit im Kreis Segeberg e.V (VJKA).
Am Projektverbund Flensburger Mediensecurity nehmen aktuell vier weiterführende Schulen (Gemeinschaftsschulen, Gymnasien sowie Schulen des dänischen Schulvereins für Südschleswig) teil.
In den vergangenen Jahren wurden pro Schuljahr ca. 140 Mediensecurity-Schüler:innen geschult, die mit ihren medienpädagogischen Angebot jährlich etwa 2000 Schüler:innen der Klassenstufen 5 bis 7, deren Eltern sowie Fachleute aus der schulischen und außerschulischen Arbeit erreicht haben.
Kernstück und Grundlage der Flensburger Mediensecurity sind die jährlichen Ausbildungsfahrten mit ausgewählten Schüler:inne:n der Klassenstufen 8 bis 10. In zweitägigen außerschulischen Seminaren werden die Schüler:innen der Flensburger Mediensecurity darauf vorbereitet, Workshops für Schüler:innen ab Klassenstufe 5 durchzuführen.
Inhaltliche Schwerpunkte der Ausbildung
Die Flensburger Mediensecurity setzt sich mit verschiedenen medienpädagogischen Themenbereichen wie beispielsweise Gesetzesgrundlagen, Games, Medienkonsumverhalten, Social Media und Cybermobbing auseinander. Im Rahmen der Ausbildung werden die Schüler:innen dazu befähigt, entsprechende Informationen weiterzureichen und einen kritischen und selbstreflexiven Blick auf den eigenen Umgang mit Medien zu werfen.
Wer steckt dahinter?
Die Flensburger Mediensecurity ist ein interdisziplinäres Kooperationsprojekt zwischen Schule, Schulsozialarbeit und dem Erzieherischen Jugendschutz innerhalb der kreisfreien Stadt Flensburg.
Für die Ausbildung wird auf eigens hierfür entwickeltes Schulungsmaterial zurückgegriffen. Dieses wird permanent evaluiert und weiterentwickelt. Auf Anfrage kann das Material Interessierten zur Verfügung gestellt werden. (Foto: CC-BY 4.0 Flensburger Mediensecurity)
Ausbildung von Schüler:inne:n und Lehrpersonen zu Mentor:inn:en. Es geht v.a. um den Umgang mit persönlichen Daten im Internet, sozialen Netzwerken und die Prävention von Cybermobbing.
Auf der Website gibt es zudem noch viele weitere medienpädagogische Angebote für Schüler:innen, Eltern & Lehrpersonen.
Im aktuellen Schuljahr sind 170 Schulen in neun Bundesländern (auch aus Schleswig-Holstein) im Mentorenprogramm aktiv. Die Anmeldung für das Schuljahr 2021/22 ist ab dem 06. April 2021 möglich.
Ausbildung der NetPiloten im Rahmen der Patenausbildung für die 5. Klassen, Durchführung von Workshops zur Prävention von Mediensucht, Workshop „Kommunikation in sozialen Netzwerken“ in Klasse 5. Beratung und Information auf Anfrage für Kolleg:innen und Schüler:innen. Für jede der vier 5. Klassen wird ein Team aus 3-4 Schüler:innen aus dem 9. Jahrgang ausgewählt.
Informationen
Das Ziel der NetPiloten ist eine Weiterbildung und Ausbildung im kritischen Umgang mit digitalen Medien im verantwortungsbewussten Nutzungsrahmen.
Die Kombination des bereits bestehenden Patenprojekts an unserer Schule wird durch die NetPiloten-Inhalte in der Ausbildung noch vielseitiger und hat so für alle Beteiligten einen höheren Nutzen. Die Paten bekommen eine fundierte Ausbildung und die Möglichkeit ihr Wissen aktiv weiterzugeben und die neuen Sextaner:innen können präventiv auf ein verantwortungsbewusstes Nutzungsverhalten digitaler Endgeräte vorbereitet werden.
Das Angebot richtet sich hauptsächlich an jüngere Kinder, die gerade mit der aktiven Mediennutzung beginnen, aber auch an alle anderen, die gerne mehr über Mediennutzung lernen möchten.
Oberschule zum Dom Domkirchhof 1-3 23552 Lübeck Tel: 0451/12285512 Mail: ozd.luebeck@schule.landsh.de
Klassenstufen
Workshops in Klasse 5 und 6. Ausbildung zu Medienlotsen ab Klasse 9.
Informationen
In Klasse 5 werden die Schüler*innen der OzD von geschulten Medienlotsen zu den Themen Messenger-Dienste, Foto/Video und Gaming geschult. Die Medienlotsen stehen allen Schüler*innen ab Klasse 5 zur Beratung zur Verfügung:
Was genau sind eigentlich alles Medien? Worauf muss ich bei einem sicheren Passwort achten? Was ist Cybermobbing überhaupt und was kann ich dastehen tun? Habt ihr schon einmal vom Recht am eigenen Bild gehört? Kann ich meinen Apps etwas verbieten?
Das sind erst einmal ziemlich viele Fragen. Damit ihr die Antworten bald alle selber wisst, gibt es uns! Wir sind die Medienlotsen und haben es uns zur Aufgabe gemacht, euch einen besseren Umgang mit dem Internet und den Medien zu ermöglichen. Dafür haben wir schon drei unterschiedliche Workshops zusammengestellt, um mit euch zusammen ein paar Umgangsregeln und Tipps und Tricks, die von Handy bis PC reichen, zu erarbeiten. In unseren aktuellen Workshops geht es um Social Media, Gaming und Cybermobbing. Die ersten beiden machen wir schon in der 5. Klasse mit euch. Cybermobbing haben wir für die 6. Klasse vorgesehen (in der 3. Vorhabenwoche), aber bei Fragen oder wenn ihr Hilfe braucht, sind wir natürlich auch so immer für euch da!
Die Medienprävention wird in Kooperation durch den unabhängigen Landes-Datensschutzzentrum Schleswig Holstein, der Verbraucherschutzzentrale Schleswig-Holstein und der Polizei durchgeführt.
Wenn ihr schon in der 9. Klasse (oder Ende 8.) seid, freuen wir uns immer über rege Verstärkung! Meldet euch gerne gegen Ende des Schuljahres bei uns, denn dann findet unser Ausbildungswochenende statt, wo wir euch zeigen, was wir schon wissen und dann zusammen neue Workshops erarbeiten!
Die Medienscouts sind interessierte und zuverlässige Schüler und Schülerinnen, die an schulinternen Workshops teilnehmen. Die Inhalte dieser Workshops sind so aufgebaut, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die technische Ausstattung der Schule kennenlernen und so den anderen Schülern und Schülerinnen bei der Benutzung dieser weiterhelfen zu können, beispielsweise bei Referaten und Präsentationen.
Durchführung von Workshops in den Klassen 5-7. Ausbildung zu Medienscouts ab Klasse 9.
Informationen
Bei dem Peer-Projekt Medienscouts werden Schülerinnen und Schüler ab der neunten Klasse innerhalb von drei Tagen in der JugendAkademie in Bad Segeberg zu Medienscouts ausgebildet.
Nach der Ausbildung führen die Medienscouts in den fünften Klassen einen Workshop mit einer Länge von zwei Schulstunden durch, um die zuvor erarbeiteten Regeln für den präventiven und gewaltfreien Umgang mit Social-Media darzustellen. Sie informieren über Chancen und Risiken der Social Media, geben Tipps zum Umgang mit den „neuen“ Medien und klären über die wichtigsten Inhalte aus dem Jugendmedienschutz und dem Datenschutz auf.
Häufig sind die Schülerinnen und Schüler, die an dieser Ausbildung teilnehmen, bereits Schülerpaten und haben zu den Kindern aus der fünften Klasse bereits eine Vertrauensbasis aufgebaut. Da die Aufklärungsarbeiten ohne Anwesenheit von Lehrkräften stattfinden, gibt es vertrauliche Gespräche zwischen den Fünftklässlern und Medienscouts. So können die Medienscouts auch eventuelle Probleme in der Klasse wie beispielsweise Ansätzen von Cybermobbing aufgreifen und ggf. gemeinsam mit den Schülern eine Lösung finden.
Der Ausbau der bisherigen Tätigkeit der Medienscouts wird in den kommenden Jahren realisiert werden. So werden die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler zusätzlich Workshops in den sechsten und siebten Klassen veranstalten und tiefer in die Materie eindringen.
„WhatsApp, Instagram, YouTube, Snapchat und Co…die junge Generation wächst komplett digitalisiert auf und das Smartphone ist – fast noch mehr als das Fahrrad – aus dem Alltagsleben der Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Um selbständig im Straßenverkehr unterwegs zu sein, erhalten die Heranwachsenden Verkehrsunterricht, der in der Regel in der Grundschule absolviert wird. Die Nutzung des Internets mit Smartphone und Co erscheint leicht und unkompliziert, dennoch birgt sie neben vielen Möglichkeiten auch Gefahren und Risiken, die denen des Straßenverkehrs in nichts nachstehen.
Das Medienscoutprojekt des Leibniz- Gymnasiums soll den jüngsten Schülerinnen und Schüler unserer Schule einen sichereren und reflektierteren Umgang mit Smartphone und Internet ermöglichen.“
Umsetzung von Workshops in den Klassenstufen 5-6 durch Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8.
Informationen
„Handy-Scouts sind Schülerinnen und Schüler ab der Klassenstufe 8, die in einem 3-tägigen Seminar zu Expertinnen und Experten ausgebildet werden um den Schülerinnen und Schülern den verantwortungsvollen Umgang mit dem Smartphone vermitteln. Sie gehen nach der Ausbildung in die Klassenstufen 5 und 6 und führen eigenverantwortlich einen 2-stündigen Workshop durch. „
„Die Digitalpiloten sind ein Teil des Kompetenzzentrums der Sachsenwaldschule Reinbek. Vom Land ausgebildet beschäftigen sie sich mit zwei unterschiedlichen Themenbereichen der medialen Arbeit an der Schule. Ein Teil der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler beschäftigt sich mit der Ausarbeitung einer Online-Schülerzeitung für die Schulhomepage. Hierbei möchten sie sich mit aktuellen schulischen Themen auseinandersetzen, um so die Schülerschaft bestmöglich informieren zu können. Der andere Teil der TeilnehmerInnen produziert Lehr- und Lernfilme für den Unterricht. Dies soll dazu beitragen, den Unterricht an der Schule möglichst multimedial zu gestalten oder um komplizierte Sachverhalte einfach darstellen zu können.“
„Das Projekt Medien-Scouts zielt auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den neuen Medien und den eigenen Daten im Netz. Ausgebildete Medien-Scouts aus höheren Jahrgangsstufen führen Workshops zum Umgang mit Handy und Internet in den 5. Klassen (mit zugehörigem Elternabend) durch und geben Unterstützung bei auftretenden Problemen.“
„Die digitale Welt beeinflusst das gesellschaftliche Leben sowohl im Beruflichen als auch im Privaten. Um dem fortschreitenden digitalen Einfluss gerecht zu werden, sehen wir die Notwendigkeit einer kompetenten Einbettung von Medien in den Unterricht. Auch die Vermittlung tradierter Unterrichtsinhalte kann von diesen Neuen Medien profitieren. Im Unterricht sollen digitale Medien vor allem zum Einsatz kommen, um eigenverantwortliche, kooperative und interaktive Lernformen zu ermöglichen. Gleichzeitig soll den Schüler*innen die Möglichkeit gegeben werden, die selbstständige Recherche und Auswertung von Informationen zu erlernen. Dabei müssen einerseits die Potenziale beim Lernen mit digitalen Medien ausgeschöpft aber auch andererseits einhergehende Herausforderungen und Gefahren berücksichtigt werden.“
Die Bedeutung der digitalen Medien wie Internet, soziale Netzwerke und Smartphones hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Als sogenannte „digital natives“ wachsen die Schülerinnen und Schüler mit diesen Medien auf und nutzen sie auf vielfältige Art und Weise.
Damit die Schülerinnen und Schüler die komplexen Anforderungen im Umgang mit der digitalen Welt bewältigen können, ist die Medienbildung in Schleswig-Holstein in den Fachanforderungen aller Schulfächer verankert.
Das Ziel des Gymnasiums Glinde ist es, die Handlungskompetenzen der Schülerinnen und Schüler im Umgang mit Medien so zu entwickeln und zu fördern, dass sie das mediale Angebot selbstbestimmt und gewinnbringend nutzen können. Dazu ist es erforderlich, dass die Schülerinnen und Schüler Wissen über die eigene Privatsphäre, über rechtliche Grundlagen der Nutzung von im Internet verfügbaren Inhalten, über gelingende Kommunikation mit den digitalen Medien sowie über riskanten Medienkonsum erlangen und dieses Wissen auch anwenden können. Die Schülerinnen und Schüler sollen außerdem dazu befähigt werden, das eigene Nutzungsverhalten kritisch zu hinterfragen, Gefahren zu erkennen und Hilfe zu holen, zum Beispiel wenn sie Anzeichen von Cybermobbing bei sich selbst oder bei anderen wahrnehmen.
Das Medienkonzept des Gymnasiums Glinde ist so angelegt, dass die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler kontinuierlich und dem Alter angemessen gefördert wird.
In der Sekundarstufe I ist die Durchführung von insgesamt sieben Projekttagen geplant, an denen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit dem Gebrauch, dem Nutzen und den Gefahren von Medien auseinandersetzen.
Themenbereiche
Klasse 6: Stopp Cybermobbing I
Klasse 7: Vom nützlichen Mediengebrauch zur Abhängigkeit; Privatsphäre im digitalen Zeitalter
Klasse 8: Stopp Cybermobbing II; Digitale Lerntools / Recht im Internet
Seit 10 Jahren gibt es die Medienlotsen am Gymnasium Eckhorst, damit gehören wir wohl zu den Dinos im Land, erfinden uns immer neu und haben Spaß dabei. In unseren schuleigenen TV- und Radiostudios produzieren wir regelmäßig und sind mit unseren Seminaren fester Bestandteil des Schulprogramms. Mit dem Kooperationsprojekt Peer-to-Peer meets Media haben wir schon 2016 mit dem OKSH und dem KJR Stormarn initiativ die Peer-Projekte in unserer Region vernetzt.
Projekte: Als konsequent von der Schulleitung unterstütztes Beteiligungsprojekt entscheiden wir selbstständig über die Weiterentwicklung unserer Projekte. Wir können bei uns professionell Radio und TV produzieren, sind in einem 250qm großen Lern- und Medienzentrum zuhause und: unsere Ausbildung beinhaltet eine JuLeiCa-Ausbildung.
Wir wollen fit machen für Mediennutzung als Teil der Alltagskultur. Seit jeher wehren wir uns gegen das Verständnis von MedienPeers als erhobene Zeigefinger – uns ist wichtig, den produktiven und souveränen Umgang mit Medien zu vermitteln und vorzuleben.
„Die im Wahlpflichtkurs Medienkunde ausgebildeten Medienlotsen der neunten Klassen hatten vier vierzigminütige Seminare zu den Themen „Mein Internet-Ich – Datenschutz“, „Abschalten! – Games“, „Verhalten im Netz – Cybermobbing“ und „Auf Sendung“ – Was muss ich bei Videodreh und -veröffentlichung beachten?“ ausgearbeitet. Darin lernten die jüngeren Schülerinnen und Schüler unter anderem, vorsichtig mit ihren Daten und Fotos umzugehen, die Sicherheitseinstellungen ihrer Messenger-Apps zu überprüfen oder dass Cybermobbing offen angesprochen und gemeldet werden muss. Auch Gaming war ein wichtiges Thema, vor allem in Hinblick darauf, was und wie lange man spielt. Die Fünft- und Sechstklässler lernten, was es mit Altersbeschränkungen für Spiele auf sich hat und welche Tricks und Regeln helfen, die Bildschirmzeit am Nachmittag besser zu regulieren.“
„Die Medienlotsen sind jeweils 2 Schüler/innen aus jeder Klasse, welche durch die Klasse gewählt werden. Die zwei gewählten Schüler/innen werden durch die Medienscouts, also durch die oben beschriebenen AG-Teilnehmer, ausgebildet, und beim Aufstieg in höhere Klassenstufen fortlaufend fortgebildet. Dabei lernen sie den Umgang mit den Medien in ihren Klassenräumen, um ihre Lehrkräfte und Mitschüler/innen bei eventuell auftretenden Problemen oder Fragen zu unterstützen. Sollte das aufgetretene Problem den Kompetenzbereich der Medienlotsen übersteigen, so können diese jederzeit in die Sprechstunde der Medienscouts kommen, wo wir versuchen, das Problem gemeinsam zu lösen.“
„Digitalisierung ist in der heutigen Zeit eine der großen Herausforderungen für Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und nicht zuletzt die Lehrerinnen und Lehrer. Digitale Medien erhalten in unserer Gesellschaft eine immer größere Bedeutung, Kontakte werden durch die sogenannten ‚sozialen Medien‘ geknüpft und aufrecht erhalten, Kommunikation erfolgt zum großen Teil über Smartphone oder Tablet, und auch in der Berufswelt wird der Wunsch nach digital geschulten Arbeitnehmern immer größer.“
Die Net-Piloten (ehemals Medien-leuchten) sind eine Peergroup von ausgebildeten Schüler*innen, die hauptsächlich in der Orientierungs-stufe einen präventiven Grund-workshop zu digitalen Medien und den gesunden Umgang mit ihnen anbieten. Ihr vermittelt jüngeren Schüler*innen den richtigen sozialen Umgang miteinander in der digitalen Welt, was man darf und nicht und welche Gefahren im Internet und bei Computerspielen lauern.
Schülerinnen und Schüler aus den höheren Jahrgängen (9.-11. Klasse) geben für die 5. Klassen vier Workshops geben.
Informationen
MedienLeuchten sind ein Projekt, in dem Schülerinnen und Schüler aus den höheren Jahrgängen (9.-11. Klasse) für die 5. Klassen vier Workshops geben, in denen es um das soziale Miteinander in Medien und Medienkompetenz in sozialen Netzwerken geht. Sie wurden außerhalb der Schule in einer viertägigen Seminarreihe ausgebildet, in der sie das Anleiten der Übungen und die Durchführung der Workshops mit vielen praktischen Einheiten erlernen. Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Medienleuchten und die Schulen jeweils einen Ordner mit allen relevanten Unterlagen.
Themenbereiche
Ziele der Projekts MedienLeuchten: Verantwortungsvolle Kommunikation über Medien (Funktion von Klassenchats, Klassenchats und ihr Einfluss auf das Klassenklima)
Sensibilisierung für Folgen von Cybermobbing (Definition des Begriffs Mobbing und Cybermobbing; an wen kann ich mich in Fällen von Cybermobbing wenden?)
Sensibilisierung für Datenmissbrauch und Datenschutz (soziale Netzwerke, Spiele-Apps, Privatsphäre)
Kritische Auseinandersetzung mit und konstruktive Nutzung von Medien
Vermittlung von praktischen Handlungsmöglichkeiten
Förderung von eigenen Kompetenzen
Risiken und Gefährdungen im Spektrum elektronischer Medien (Schutz vor ungewollten Inhalten)
Käthe-Kollwitz-Schule Paul-Fleming-Straße 1 24114 Kiel Tel: 0431 260 4390 Mail:kaethe-kollwitz-schule.kiel@schule.landsh.de
Ansprechperson
Martin Bartsch
Klassenstufen
Medienleuchten sind Oberstufenschülerinnen und -schüler, die im Umgang mit digitalen Medien geschult werden, um ihr Wissen wiederum an Orientierungsstufenschüler im Rahmen von kontinuierlich stattfindenden Workshops weiterzugeben. Selbstverständlich sind sie auch darüber hinaus Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen.
Informationen
Digitale Medien sind aus der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken.
Vom Handy mit WhatsApp, Instagram & Co über den PC mit Steam und YouTube bis hin zur Playstation – den ganzen Tag über bieten Medien Spiel, Spaß und Kommunikation.
So viele Vorteile sie auch bieten, darf man die potentiellen Gefahren und Nachteile nicht außer Acht lassen.
Leider stellen wir oft fest, dass den Kindern und Jugendlichen dies nicht bewusst ist.
Um sich im „Dschungel“ der digitalen Medien sicher bewegen zu können, bedarf es in der heutigen Zeit dringend der Aufklärung sowie der Schulung eigener Reflexions- und Steuerungsfähigkeiten.
Wussten Sie / wusstet ihr, dass
Facebook-Profile von jedem eingesehen werden können, wenn sie nicht entsprechend geschützt werden?
das Internet nie vergisst– und sich viele Arbeitgeber das zu Nutze machen, indem sie ihre Bewerber im Hinblick auf ihre digitale Präsenz durchleuchten?
vermeintlich harmlose, zum Spaß auf Internetplattformen hochgeladene Videos manchmal zu anderen, strafbaren Zwecken (Stichwort: Cyber Grooming) missbraucht werden?
das weithin beliebte Spiel „FIFA 20“ sogenannte Lootboxen beinhaltet, für die viele Jugendliche zum Teil mehrere tausend Euro bezahlen?
auch viele – zunächst kostenlose – Spiele für das Smartphone teure In-App-Kaufangebote bereithalten?
Nein? Damit sind Sie / seid ihr nicht allein! Vielen Kindern und Jugendlichen sowie ihren Eltern und auch Lehrkräften fehlt das Wissen, um sich selbst zu schützen bzw. die Kinder zu beraten und zu unterstützen.
Und an dieser Stelle setzen die Medienleuchten an.
Medienleuchten sind Oberstufenschülerinnen und -schüler, die im Umgang mit digitalen Medien geschult werden, um ihr Wissen wiederum an Orientierungsstufenschüler im Rahmen von kontinuierlich stattfindenden Workshops weiterzugeben. Selbstverständlich sind sie auch darüber hinaus Ansprechpartner, wenn Fragen auftauchen.
Ziele sind unter anderem:
Verantwortungsvoller Umgang mit der Kommunikation über (soziale) Medien
Sensibilisierung für die Folgen von (Cyber-)Mobbing
Sensibilisierung für Datenmissbrauch und Datenschutz
Förderung eigener Kompetenzen (z.B. Reflexions- und Kritikfähigkeit, Werteentwicklung)
Das außerunterrichtliche Peer-Peer-Projekt Medienscouts der Herderschule Rendsburg wurde im August 2019 ins Leben gerufen, um die Medienkompetenz aller Schüler/Innen der Schule zu fördern, sowie den Umgang mit den digitalen Medien im Alltag verantwortungsbewusst, reflektiert und selbstbestimmt zu gestalten, um unsere Schüler/Innen auf dem Weg in die digitale Gesellschaft und Arbeitswelt zu begleiten. Die Medienscouts unserer Schule sind speziell ausgebildete Schüler/Innen der Jahrgänge 8-Q, die sich in den Bereichen Social und Technik weiterbilden. Die Schüler im Bereich Technik sind Ansprechpartner für Software-Schulungen (Word, Excel und Power-Point), sowie bei Problemen mit der Technik/ Hardware/ dem Beamer in den Unterrichtsräumen (Mail mit Problemschilderung an Kontakt s.o.). Die Schüler im Bereich Social werden stets weiter ausgebildet und zu verschiedenen Themen geschult.
„Medienscouts sind Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Und 10. Jahrgang, die eigenständig in allen 5. Klassen Unterrichtseinheiten rund um das Thema Medien durchführen.
Schwerpunkte sind unter anderem:
der sichere Umgang mit Medien
Verhalten in sozialen Netzwerken
Sensibilisierung für Gefahren
rechtliche Informationen (auch Datenschutz und Urheberrechte)
Die Medienscouts werden ausgebildet durch die Medienpädagogin Mareike Häseker (www.kompetenzwerft.de) und werden in ihrer Arbeit begleitet und betreut durch den Schulsozialpädagogen der Schule.
„Die „Medienscouts“ sind eines der Angebote der Geestlandschule, in dem SchülerInnen aktiv mitarbeiten und gestalten und es am Ende den anderen MitschülerInnen präsentieren können. Aber was wird genau bei den Medienscouts gemacht? Bei den Medienscouts geht es in erster Linie darum, den SchülerInnen zu vermitteln, was das Internet und die Nutzung verschiedener Geräte und sozialer Medien bedeutet, welche Gefahren es im Internet gibt und wie man sich dagegen schützen kann. Was eine Internetsucht ausmacht und wie man sie erkennt. Warum auch Eltern die Aktivitäten ihrer Kinder im Internet stets im Auge haben sollten, und warum man sich im Internet nicht alles erlauben kann. Die SchülerInnen lernen in einer einwöchigen Ausbildung, wie sie die Inhalte, die sie selbst erlernten auch verständlich an ihre MitschülerInnen vermitteln können, damit man viel aus dem Gelernten mitnehmen und anwenden kann. Es bleibt nicht bei der Ausbildung. Die Medienscouts bilden sich weiter und machen dann nach der „Fortbildung“ einen Workshop, in dem sie den SchülerInnen weitere Informationen geben. Die Medienscouts stehen MitschülerInnen auch immer für Fragen zur Verfügung.“
„Das Projekt „Medienleuchten“ ist ein Peer Projekt zur Entwicklung von Medienkompetenz bei Kindern und Jugendlichen und unterstützt zusätzlich im Bereich Gewaltprävention. Medien begegnen und nutzen die Kinder und Jugendlichen täglich. Über 80% der 5. Klässler besitzen bereits ein Smartphone und nutzen dieses aktiv für die unterschiedlichsten Dinge. Deshalb ist der verantwortungsvolle Umgang mit den digitalen Medien umso wichtiger. Die Ausbildung erfolgte in Kooperation mit Schülern der Klaus-Harms-Schule und wurde von Mareike Häseker geleitet, die schon viele Jahre in diesem Bereich aktiv ist. Insgesamt umfasste die Ausbildung 25 Stunden und war sehr intensiv. Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten rund um das Thema „Medien“ auseinandergesetzt. Dies waren z.B. der verantwortungsvolle Umgang mit Kommunikation über Medien oder auch die Sensibilisierung für Datenmissbrauch und Datenschutz. Nach der erfolgreichen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler jetzt ihr Wissen an die Schüler des 5. und 6. Jahrgangs in Form von kleinen Workshops weitergeben. Unterstützt werden sie dabei von Frau Albrecht (Schulsozialarbeit) und Frau Bechmann (Streitschlichter), die auch gleichzeitig Ansprechpartner für das Projekt sind.“
„Würde man jemanden sorglos ohne Führerschein ein Auto auf der Straße fahren lassen? Nein!
Unsere Mediensecurity sind unsere Verkehrshelfer und Fahrlehrer für die mediale Welt. Viele engagierte Schüler und Schülerinnen aus den höheren Jahrgängen werden einmal im Jahr zur Mediensecurity ausgebildet. Sie lernen den Umgang mit den Chancen und Herausforderungen der neuen Medien und geben in zweimal im Schuljahr stattfindenden Medienstunden den jüngeren Jahrgängen Orientierung. Unsere Mediensecurity sind gut vorbereitete, authentische Berater und tagtägliche Ansprechpartner für alle Schülerinnen und Schüler der FNS. Damit sind sie eingebettet in das Mediensecurity-Konzept der Stadt Flensburg und bundesweit.“
Bei Klasse 8-10 als Wahlfach mit 2 Std. wöchentlich
Informationen
Unser Angebot richtet sich sowohl an Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5-7 Klassen, als auch an die Klassen 8-10 wo die Medienpeer-Arbeit als Wahlfach organisiert ist.
Klasse 5: Netiquette und Datenschutz – Wie gehen wir mit uns und unsren Daten um?
Klasse 6: Vorsicht! Abzocke und Fehlinformationen im Netz
Klasse 7: Recht und Unrecht im Internet (Kooperationspartner: Law4school, Polizei NF)
Informationen
Die offen zutage tretenden Problematiken eines sehr hohen Medienkonsum und damit verbunden Cybermobbing, Sexting, Fake News, Spielsucht und Verschwörungsideologien aller Art haben uns dazu bewogen, den kritischen Diskurs über moderne Medien und deren Inhalte konzeptionell noch deutlicher sowohl im Unterricht als auch im Präventionskonzept zu verankern.
Eine besondere Rolle bei der Vermittlung der Medienkompetenz im Bereich der Prävention kommt den Peer-to-Peer-Projekten (z. B. mit Themen wie „Smartphones & Soziale Netzwerke“ oder „Cybermobbing“) zu, die mithilfe der Medienscouts (Schülerinnen und Schüler der Oberstufe) realisiert werden.
„Seit 2014 bieten wir den Schülern und Schülerinnen ab Klasse 8 die Möglichkeit sich als Medienscouts ausbilden zu lassen. Die Jugendlichen werden mit ihrer eigenen Kompetenz am pädagogischen Prozess beteiligt. Sie leiten Workshops in Klasse 5/6, teilweise auch in Klasse 7, und stehen allen Schülern und Schülerinnen unserer Schule in Sachen Smartphone & Co zur Seite. Außerdem können sie auch gegenüber Erziehenden Vermittler von neuen Trends und technischen Veränderungen sein.“
Das Projekt wird in den Klassenstufen 5 und 6 durchgeführt.
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Wir fördern/ verbessern das soziale Miteinander in Medien und die Medienkompetenz. Dazu zählt: Verantwortungsvolle Kommunikation über Medien, Sensibilisierung für Folgen von Cybermobbing, Sensibilisierung für Datenmissbrauch und Datenschutz, kritische Auseinandersetzung mit und konstruktive Nutzung von Medien, Vermittlung von praktischen Handlungsmöglichkeiten, Förderung von eigenen Kompetenzen, Risiken und Gefährdung im Spektrum elektronischer Medien.
Die MedienLeuchten führen nicht nur Workshops durch, sondern sind grundsätzlich Ansprechpersonen für die Schüler:innen der 5. und 6. Klasse rund um Fragen zu Medien.
Das Projekt ist an unserer Schule als Projekt mit insgesamt 4 Workshops organisiert.
Unser Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern. Wir wollen Workshops, Beratungen und Kurzanleitungenzur Verfügung stellen.
Die Medienpeer-Arbeit ist an unserer Schule als Projekt organisiert. Ziel ist es Schüler*Innen im Medienumgang zu schulen. Eltern und Lehrerkräfte sollen im Umgang mit den Technischen Anforderungen an der Schule geschult werden, um einen reibungsloseren Ablauf zu erreichen.
Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstuffen 7-10 als NET-Piloten.
Aufklärung und Beratung von Klasse 3-10.
Informationen
Schülerinnen und Schüler werden zu NET-Piloten ausgebildet, um jüngere Schülerinnen und Schüler aufzuklären, zu beraten und ebenfalls bei Elternabenden aufzuklären.
Wir haben uns bewusst das Thema Aufklärung und Beratung und nicht Schlichtung ausgewählt, um den Schülerinnen und Schülern einen leichteren Umgang mit den Themen zu bieten.
Die Medienpeer-Arbeit ist an unserer Schule als AG organisiert und unser Ziel ist der Austausch und die Selbstreflexion aller Beteiligten im Umgang mit Medien.
„Wenn die neuen 5.-Klässler*innen eingeschult werden, bekommt jede Klasse einen Jungen und ein Mädchen aus dem 9. Jahrgang als Paten an die Seite gestellt. Diese Paten begleiten die Klasse an den ersten Schultagen, bei den Kennenlerntagen und bei einigen Aktionen der Klasse, bei der die Klassenlehrkraft die Paten um Unterstützung bittet. Das ganze Schuljahr über können die 5.-Klässler*innen ihre Paten um Rat fragen. Bei manchen Klassen blieb die Verbindung zu den Paten noch in der 6. Klasse bestehen. Die Paten werden am ersten Schultag nach den Sommerferien von Frau Peters auf ihre Aufgabe vorbereitet.“
Medien sind in unserem Alltag allgegenwärtig und nehmen zunehmend Platz im täglichen Leben ein. Die Erfahrungen im Schultag zeigen, dass Schülerinnen und Schüler immer früher bereits ein Smartphone besitzen und dieses auch mit zur Schule bringen. Um negativen Effekten eines unkritischen und möglicherweise maßlosen Konsums frühzeitig zu begegnen, bedarf es passender pädagogischer Angebote. Das Peer-Projekt „Medienleuchten“ bietet genau dies. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeit der Schleswiger Gymnasien Domschule und Lornsenschule hat der Kinder- und Jugendschutz des Kreises Schleswig-Flensburg daher die 4-tägige Ausbildungsreihe nach Schleswig geholt. Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs wurden in den vergangenen Wochen ausgebildet, um zukünftig mit 5. und 6. Klassen selbstständig Einheiten und Übungen zum sozialen Miteinander sowie technischen, fachlichen und rechtlichen Aspekten elektronischer Medien durchzuführen. Dabei geht es immer um einen lebenspraktische Ausrichtung. Die ausgebildeten „Medienleuchten“ sollen beispielsweise den Umgang mit Smartphones nicht pauschal verbieten, sondern zu einem verantwortungsvollen und kritischen Umgang mit Smartphones und Medien im Allgemeinen anleiten. Über das Schuljahr verteilt können so, in Kooperation und Anleitung der Schulsozialarbeit, verschiedene Themenschwerpunkte in den beiden Schleswiger Schulen angesprochen und bearbeitet werden. Finanziert und unterstützt wird dieses Projekt durch die Jugendförderung des Kreises Schleswig-Flensburg, den Fördervereinen der Schulen und den Schulen selbst. Die weitere Betreuung und Fortbildung der ausgebildeten Schülerinnen und Schüler geschieht zukünftig über regelmäßige Treffen in einem „Schul-Medien-Netzwerk“.
Hierbei handelt es sich um ein Peer-to-Peer-Projekt zur Förderung der Medienkompetenz, d.h. Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse können durch ihr Vorbildverhalten Jüngere für dieses Thema sensibilisieren und führen in den 6. Klassen Workshops durch.
Informationen
Die Medienpeers gibt es an unserer Schule seit 2018. Um „selbstständiger“ arbeiten zu können wurden aus Medienscouts Net-Piloten. Wir sind jetzt selbst Multiplikator*innen und können die Ausbildung für die Schule „Bedarfsgerecht“ anpassen.
Unser Ziel ist es, den Schüler*innen unserer Schule wichtige Kompetenzen für die Teilhabe an einer digitalen Gesellschaft zu vermitteln. Es geht zum Einen um einen verantwortungsbewussten Umgang in sozialen Netzwerken und im Internet generell, also Gefahren und Nutzen zu erkennen. Zum Anderen auch darum, verschiedene digitale Endgeräte kompetent bedienen und denen eigenen Zielen und Zwecken gemäß gewinnbringend einsetzen zu können.
Die Net-Pilotinnen und Net-Piloten werden im Rahmen einer Ausbildung von den Multiplikatorinnen für ihre Aufgabe geschult. Mit dieser Vorbereitung führen sie dann in den 6. Klassen Workshops zum Thema Handy und Internet durch. Hier geht es vorrangig um die Reflektion des eigenen Mediennutzungsverhaltens und das mögliche Suchtpotential von Streamingdiensten, Sozialen Netzwerken und Computerspielen.
Die angebotenen Workshops zielen darauf ab Wissen über z.B. Socials und/ oder Hardware zu vermitteln. Auf diese Weise möchten wir Schülerinnen und Schüler dazu befähigen das Internet und digitale Medien selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu nutzen.
Schleswig-Holstein hat medienpädagogisch eine Menge zu bieten. Hier finden sich zum Beispiel Medienscouts, Schüler-Medien-Lotsen, Medien-Leuchten, Mediensecurities, Handy-Scouts und viele andere Medienpeers. Hinter Projekten wie diesen stehen engagierte Jugendliche, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter:innen, die mit ihrem Engagement die bewusste Medieninteraktion und Partizipationskultur an ihrer Schule aktiv, mutig und selbstbestimmt mitgestalten. Bei dieser interaktiven Landkarte kannst Du Projekte in Deinem Umfeld finden und diese nach Schulform und Themen filtern. Die Informationen wurden in den letzten Jahren über Austausch, Recherche und Webauftritten zusammengetragen. Informationen können deshalb veraltet sein. Die Karte wird jedoch ständig aktualisiert – schau gern ab und zu vorbei ob es etwas neues gibt oder abonniere unseren Newsletter für mehr Informationen.
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