Aktion Kinder- und Jugendschutz Schleswig-Holstein e.V. +49 431 26068-78 info@akjs-sh.de

Mobbing­prävention

Mobbingprävention

Was ist Mobbing?

Mobbing (engl. to mob: anpöbeln) bedeutet soviel wie „jemanden fertig machen“ mit dem Ziel der Ausgrenzung aus der Gruppe. Der Täter/die Täterin mobbt mit Hilfe von anderen und vor anderen. Das Opfer wird regelmäßig schikaniert und zunehmend hilflos gemacht. Die Folgen für die Betroffenen sind gravierend und reichen von psychischen und körperlichen Schäden bis hin zu Depressionen und Suizid. Unbewältigte Mobbingvorfälle schaden der Gruppe und haben negative Auswirkungen auf das soziale Klima (Angst und Repression) sowie auf Arbeitsleistungen und Lernen.

Wo kommt Mobbing vor?

Mobbing kommt da vor, wo Menschen mehr oder weniger zwangsweise miteinander zu tun haben, und sich nicht so einfach entziehen können, auf dem Arbeitsplatz ebenso wie in der Schulklasse.

Mobbing und Kinder und Jugendliche

Mobbing trifft besonders häufig Kinder und Jugendliche, weil sie oft in solchen „Zwangskontexten“ wie Schule leben.

Mobbing unter Schüler/-innen ist keine neue Erscheinung: Hänseln, Lästern, Gerüchte verbreiten, Ignorieren, Sachen verstecken oder beschädigen und andere schikanöse Handlungen, gehörten in mehr oder weniger starker Ausprägung immer schon zum Schulalltag. Schülerinnen erleben Mobbing als häufigste Gewaltform.

Nicht alle Konflikte und destruktiv-aggressiven Aktionen zwischen Schüler/-innen sind Mobbing.

Mobbing in der Schulklasse

Mobbing in der Schulklasse ist gekennzeichnet durch:

  • wiederholt schikanierende (verdeckte bis offen aggressive) Handlungen,
  • ein kräftemäßig (verbal und/oder körperlich) unterlegenes Opfer,
  • Opfer in der Regel ohne die Fähigkeit, sich selbst zu helfen,
  • eine/n oder mehrere Täter/-innen (zumeist aus der eigenen Klasse),
  • Dauer über einen längeren Zeitraum,
  • Eskalation in Häufigkeit, Dauer und Art,
  • Ausgrenzung aus der Klassengemeinschaft,
  • Beeinträchtigung von Lernen, Psyche und Körper als Folge.

Gerade bei Mobbing ist es wichtig, durch frühzeitige Präventionsmaßnahmen der Eskalation entgegen zu wirken. Das erfordert genaues Hinsehen und Intervenieren von PädagogInnen, um der sozialen Ansteckungsgefahr rechtzeitig zu begegnen. Vor allem die Rolle der passiven Zuschauer/-innen in der Klasse zu verändern ist neben dem deutlichen Stoppen der Mobber/-innen und der Unterstützung der Opfer von Bedeutung.

Aktiv und aufmerksam gegen Mobbing – auch ein Thema für die Grundschule

Mobbing unter Schülerinnen und Schülern ist kein neues Phänomen. Die Dimensionen sind jedoch erst in den letzten Jahren erkannt worden. Inzwischen wird der Begriff Mobbing schon fast inflationär verwendet („Die mobbt mich!“). Um der Verwechslung mit Konflikten und der Verharmlosung entgegenzuwirken, ist eine thematische AUseinandersetzung mit dem Phänomen Mobbing und Cybermobbing und den Folgen von Ausgrenzung in jeder Schulklasse wichtig. 

 Mehr erfahren in unserem Infoblatt „Aktiv und aufmerksam gegen Mobbing– auch ein Thema für die Grundschule“

Cybermobbing

Mobbingaktionen finden auch in Sozialen Netzwerken und Instant Messengers eine Plattform. Da der Verbreitungsradius hier unüberschaubar wird und die Attacken rund um die Uhr erfolgen, stellen Cyberattacken eine besondere Belastung für die Betroffenen dar. Bei Cybermobbing wechseln mitunter Täter_innen und Opfer die Rollen. Kinder und Jugendliche überblicken oft nicht, dass „Späße auf Kosten anderer“ im Internet nicht mehr kontrolliert werden können. Schnell kann mit spontan geposteten Fotos eine Hetzkampagne in Gang gesetzt werden. Auch vermeintlich privat verschickte, intime oder erotische Fotos („Sexting“) können von anderen für Cyberattacken missbraucht werden.

Für die Prävention bedeutet das, die Auseinandersetzung zum Thema „Respekt vor sich selbst und anderen“ mit sozialer Medienkompetenz zu verknüpfen (Handy-Scouts; Medienkompetenz).

Zielgruppen

Unsere Angebote richten sich an:

  • Eltern
  • pädagogische Fachkräfte
p

Unser Ziel

Durch frühzeitige Präventionsmaßnahmen der Eskalation entgegenwirken, genaues Hinsehen und Intervenieren der Pädagog*innen, deutliches Stoppen der Mobber*innen und Unterstützung der Opfer.

Angebote

Fortbildungen Mobbing in der Schulklasse – Prävention und Intervention

Beratungsangebot für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Fortbildungen zu Cybermobbing / Medienkompetenzförderung

Anti-Mobbing-Tag

Anti-Mobbing-Tag 
https://antimobbingtag-sh.de/

Weitere Arbeitsfelder:

p

Unser Ziel

Durch frühzeitige Präventionsmaßnahmen der Eskalation entgegenwirken, genaues Hinsehen und Intervenieren der Pädagog*innen, deutliches Stoppen der Mobber*innen und Unterstützung der Opfer.

Angebote

Fortbildungen Mobbing in der Schulklasse – Prävention und Intervention

Beratungsangebot für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Fortbildungen zu Cybermobbing / Medienkompetenzförderung

Anti-Mobbing-Tag

Anti-Mobbing-Tag
https://antimobbingtag-sh.de/

Weitere Arbeitsfelder:

Mobbingprävention

Was ist Mobbing?

Mobbing (engl. to mob: anpöbeln) bedeutet soviel wie „jemanden fertig machen“ mit dem Ziel der Ausgrenzung aus der Gruppe. Der Täter/die Täterin mobbt mit Hilfe von anderen und vor anderen. Das Opfer wird regelmäßig schikaniert und zunehmend hilflos gemacht. Die Folgen für die Betroffenen sind gravierend und reichen von psychischen und körperlichen Schäden bis hin zu Depressionen und Suizid. Unbewältigte Mobbingvorfälle schaden der Gruppe und haben negative Auswirkungen auf das soziale Klima (Angst und Repression) sowie auf Arbeitsleistungen und Lernen.

Wo kommt Mobbing vor?

Mobbing kommt da vor, wo Menschen mehr oder weniger zwangsweise miteinander zu tun haben, und sich nicht so einfach entziehen können, auf dem Arbeitsplatz ebenso wie in der Schulklasse.

Mobbing und Kinder und Jugendliche

Mobbing trifft besonders häufig Kinder und Jugendliche, weil sie oft in solchen „Zwangskontexten“ wie Schule leben.

Mobbing unter Schüler/-innen ist keine neue Erscheinung: Hänseln, Lästern, Gerüchte verbreiten, Ignorieren, Sachen verstecken oder beschädigen und andere schikanöse Handlungen, gehörten in mehr oder weniger starker Ausprägung immer schon zum Schulalltag. Schülerinnen erleben Mobbing als häufigste Gewaltform.

Nicht alle Konflikte und destruktiv-aggressiven Aktionen zwischen Schüler/-innen sind Mobbing.

Mobbing in der Schulklasse

Mobbing in der Schulklasse ist gekennzeichnet durch:

  • wiederholt schikanierende (verdeckte bis offen aggressive) Handlungen,
  • ein kräftemäßig (verbal und/oder körperlich) unterlegenes Opfer,
  • Opfer in der Regel ohne die Fähigkeit, sich selbst zu helfen,
  • eine/n oder mehrere Täter/-innen (zumeist aus der eigenen Klasse),
  • Dauer über einen längeren Zeitraum,
  • Eskalation in Häufigkeit, Dauer und Art,
  • Ausgrenzung aus der Klassengemeinschaft,
  • Beeinträchtigung von Lernen, Psyche und Körper als Folge.

Gerade bei Mobbing ist es wichtig, durch frühzeitige Präventionsmaßnahmen der Eskalation entgegen zu wirken. Das erfordert genaues Hinsehen und Intervenieren von PädagogInnen, um der sozialen Ansteckungsgefahr rechtzeitig zu begegnen. Vor allem die Rolle der passiven Zuschauer/-innen in der Klasse zu verändern ist neben dem deutlichen Stoppen der Mobber/-innen und der Unterstützung der Opfer von Bedeutung.

Aktiv und aufmerksam gegen Mobbing – auch ein Thema für die Grundschule

Mobbing unter Schülerinnen und Schülern ist kein neues Phänomen. Die Dimensionen sind jedoch erst in den letzten Jahren erkannt worden. Inzwischen wird der Begriff Mobbing schon fast inflationär verwendet („Die mobbt mich!“). Um der Verwechslung mit Konflikten und der Verharmlosung entgegenzuwirken, ist eine thematische AUseinandersetzung mit dem Phänomen Mobbing und Cybermobbing und den Folgen von Ausgrenzung in jeder Schulklasse wichtig. 

 Mehr erfahren in unserem Infoblatt „Aktiv und aufmerksam gegen Mobbing– auch ein Thema für die Grundschule“

Cybermobbing

Mobbingaktionen finden auch in Sozialen Netzwerken und Instant Messengers eine Plattform. Da der Verbreitungsradius hier unüberschaubar wird und die Attacken rund um die Uhr erfolgen, stellen Cyberattacken eine besondere Belastung für die Betroffenen dar. Bei Cybermobbing wechseln mitunter Täter_innen und Opfer die Rollen. Kinder und Jugendliche überblicken oft nicht, dass „Späße auf Kosten anderer“ im Internet nicht mehr kontrolliert werden können. Schnell kann mit spontan geposteten Fotos eine Hetzkampagne in Gang gesetzt werden. Auch vermeintlich privat verschickte, intime oder erotische Fotos („Sexting“) können von anderen für Cyberattacken missbraucht werden.

Für die Prävention bedeutet das, die Auseinandersetzung zum Thema „Respekt vor sich selbst und anderen“ mit sozialer Medienkompetenz zu verknüpfen (Handy-Scouts; Medienkompetenz).

Zielgruppen

Unsere Angebote richten sich an:

  • Eltern
  • pädagogische Fachkräfte

Erste Hilfe bei Mobbing

Hilfe für betroffene Kinder und Jugendliche

Auf www.hast-du-stress.de gibt es viele Adressen und Links, für Hilfe und Beratung für Mädchen und Jungen.

Onlineberatung

Übersicht: Online-Beratungen in Schleswig-Holstein

Übersicht: Online-Beratungen bundesweit

Online-Beratung des Kinder- und Jugendtelefons: www.nummergegenkummer.de

Hilfe bei Problemen im Netz (Cybermobbing, Abzocke,…): www.juuuport.de

Krisentelefone/ Kinder- und Jugendtelefone

Die Nummer gegen Kummer ist in Deutschland kostenlos, der Anruf erscheint nicht auf der Telefonrechnung und du kannst anonym bleiben.
Tel. 0800 111 0333, oder vom Handy: 116 111
Sprechzeiten: Montag bis Samstag 14.00 – 20.00 Uhr (am Samstag sitzen Jugendliche am Telefon)

Übersicht: Krisentelefone in Schleswig-Holstein

Übersicht: Krisentelefone bundesweit

Erste Hilfe in der Schule

Wende dich an eine Lehrkraft, der/dem du vertraust. An vielen Schulen gibt es Beratungslehrer/-innen oder Vertrauenslehrer/-innen. Du kannst dich auch an den/die Schulsozialarbeiter/-in deiner Schule oder an ein/e Schulpsycholog/-in wenden.

Erste Hilfe in einer Beratungsstelle

Du hast das Recht, dir bei Beratungsstellen Unterstützung zu holen – hier findest Du eine Übersicht der Beratungsstellen in Schleswig-Holstein

Weitere Websites:

www.nummergegenkummer.de (Online-Beratung des Kinder- und Jugendtelefons)

Beratung für Eltern betroffener Kinder und Jugendlicher

Elterntelefon: 0800 111 0550

Vermittlung von Beratung / Interventionshilfe

Vermittlung von Beratung / Interventionshilfe bei Mobbingfällen für Schule, Eltern und Betroffene:

Jugendschutz der Städte und Kreise in Schleswig-Holstein

Weitere Informationen

Anti-Mobbing-Tag

Anti-Mobbing-Tag
https://antimobbingtag-sh.de/

Begleitet von tollen Aktionen ist der Anti-Mobbing-Tag ein buntes Fest des respektvollen Miteinanders. 

Kathrin Gomolzig
Ihre Ansprechpartnerin

Kathrin Gomolzig

Uli Tondorf
Ihr Ansprechpartner

Uli Tondorf