Extreme politische Ansichten im Netz

 

  Radikalisierung in digitalen Räumen

Der digitale Raum hat sich in den letzten Jahren zum zentralen Aktionsfeld rechter Akteure entwickelt. Jugendliche können heutzutage mit wenigen Klicks Angebote, Profile oder Kanäle von Rechtsextremen finden – oder zufällig damit in Kontakt kommen. Das passiert häufig ganz subtil auf YouTube, in Newsfeeds sozialer Medien wie Instagram, TikTok und Twitter oder beim spielen in Gaming-Communities.

Häufig werden radikale Botschaften und Verschwörungstheorien als Humor und Unterhaltung getarnt oder hinter harmlos wirkenden Inhalten versteckt. Das macht sie auf den ersten Blick schwer erkennbar und verleitet zur Interkation. Profile z.B. von rechten Influencer:innen, Community-Server auf Gaming-Plattformen u. a. fungieren als Einfallstore zu extremeren Angeboten und Diskursräumen.

Jugendliche übernehmen zwar nicht sofort die (rechts-)extremen Haltungen, sie können jedoch abhängig von der jeweiligen Lebenslage in diesen Angeboten Antworten oder Halt in Krisensituationen finden, deshalb sind (rechts-)extreme Online-Angebote immer auch Sozialisationsräume. Es ist daher unerlässlich ihre kritische Medienkompetenz zu fördern sowie Haltung und Umgangsmöglichkeiten zu vermitteln, die sie resilienter gegen Radikalisierungsversuche machen und digitale Zivilcourage fördern.

Angebot

Fortbildungen zum Thema Extremismus im Netz für Schulen, Lehrkräfte, Fachkräfte der Jugendhilfe, sowie Eltern.

Wenden Sie sich bei Interesse an unseren Ansprechpartner (unten).

n

Materialien

  Ihr Ansprechpartner

Marcel Schröder

Telefon: 0431 / 260 68-77
Mail: schroeder@akjs-sh.de

Die Angebote zu diesem Thema werden gefördert und unterstützt durch: