Unter Resilienz verstehen wir seelische Widerstandskräfte, die Kinder und Jugendliche befähigen, Krisen, Gefahren und Verletzungen in ihrer Biografie so zu bewältigen, so dass sie sich „trozdem“ erfolgreich und gesund entwickeln.
Erst in jüngerer Zeit wird in der Erforschung der kindlichen Entwicklung das Augenmerk auf die „schützenden Faktoren“ gelegt. Das sind die persönlichen und sozialen Merkmale, die dazu führen, dass schwierige und traumatische Lebenserfahrungen aufgefangen werden können. Neben dem persönlichen Umfeld spielen Bezugspersonen und sichere Strukturen in Schule und Jugendarbeit eine große Rolle. Resilienz ist nicht nur ein glücklicher Zufall, sondern etwas, das bewusst im pädagogischen Kontext gefördert werden kann.

Veranstaltungsreihe 2016 – Neuauflage im Herbst!

Was ist da los? – Was kann ich tun?

Umgang mit seelischen Krisen und psychischen Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen in der Gruppe/Schulklasse

Info-Flyer zur Veranstaltungsreihe Herbst 2016

In Jugendgruppen und Schulklassen gibt es fast immer Kinder oder Jugendliche, die von „seelischen Krisen“ betroffen oder auch psychisch erkrankt sind. Eine besondere Herausforderung besteht aktuell darin, geflüchtete Kinder und Jugendliche zu integrieren und zu stärken. Pädagogische Fachkräfte und Lehrkräfte sind oft unsicher, wie sie Auffälligkeiten einschätzen sollen, wie und ob sie Betroffene ansprechen können und vor allem auch, welche Impulse die Gruppe braucht, um gut damit umzugehen. Gerade bei den anderen Gruppenmitgliedern bzw. Mitschüler/innen besteht die Gefahr, einerseits Betroffene auszugrenzen oder andererseits sich von bestimmten Verhaltensweisen „anstecken“ zu lassen.

Unsere Veranstaltungen geben Informationen und vermitteln mehr Handlungssicherheit für die Förderung von seelischer Gesundheit im pädagogischen Bereich.

Fortbildung 1: Psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche in der Klasse/ Gruppe

Fortbildung 2: Seelische Krisen bei Kindern und Jugendlichen

Fortbildung 3: Selbstverletztendes Verhalten

Fortbildung 4: Wie erkenne ich mögliche Traumatisierungen?

In Kooperation mit                         Mit freundlicher Unterstützung von

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Bildungsreferent/in: Kathrin Gomolzig